Der Tag danach: Supermärkte nach dem Hamsterkauf-Wochenende

Out of Stock nach Hamsterkäufen

Kaum noch Nudeln, Reis, Kartoffeln, Konserven, Wasser und Hygieneartikel: dieses Bild fanden viele Verbraucher am Samstag in deutschen Supermärkten vor. Und wie sieht es heute aus, am Montag danach? Wir wollten wissen, ob noch immer Out-of-Shelf und Out-of-Stock Situationen auftreten und haben uns in einigen Märkten umgesehen. Unsere schnellen Store-Checks zeigen: Die Hamsterkäufe vom Wochenende sind auch heute noch sichtbar.

Ungewohnte Vorratskäufe – große Regallücken

Die Angst vor dem Corona-Virus sorgte am letzten Wochenende für unglaubliche Hamsterkäufe bei zahlreichen Kunden. Im Laufe der Woche hatte sich das bereits angekündigt. Schon da hatte der Einzelhandel höhere Abverkäufe gemeldet – ungewöhnlich insbesondere für den Beginn der Fastenzeit. [1]  Am Samstag dann der Höhepunkt: Nicht nur Trockenware und Konserven gingen in rauen Mengen weg und waren out of stock. Selbst Kartoffeln wurden fast überall zur Mangelware. Das Dosenbrot erfreute sich ungeahnter Beliebtheit [2] und wurde reichlich gekauft. Und Eltern von Kleinkindern mussten vielerorts Glück haben, um überhaupt noch eine Packung Windeln zu ergattern. Wer am Samstag leer ausging, muss sich aber noch immer ein wenig gedulden. Denn auch heute Morgen gab es in etlichen Märkten noch große Regallücken.

Nudeln – immer noch Mangelware!

Das Wochenende hat sichtbare Spuren hinterlassen. In den besuchten Märkten von Rewe, Aldi Süd, Lidl und real sind zwar viele Mitarbeiter eifrig am Auffüllen. Doch insbesondere bei Nudeln und Reis sind die Regale und Lager leer. So wiederholen sich die Bilder vom Wochenende auch noch am Montagmorgen. Sowohl bei Rewe als auch bei Lidl sind beispielsweise nur vereinzelte Nudelpackungen verfügbar.

Leere Nudelregale bei Rewe, Out of Stock Situation wegen Corona-Virus
Geplünderte Nudelregale einer Rewe-Filiale in Darmstadt am Montag gegen 9 Uhr morgens
Leere Nudelregale bei Lidl, Out of Shelf Situation wegen Corona-Virus
Geplünderte Nudelregale einer Lidl-Filiale in Darmstadt am Montagvormittag

Der besuchte Aldi dagegen hat nicht mal das aufzuweisen: Alles sei weg, Nachschub noch keiner angekommen – so die Antwort eines Mitarbeiters, nachdem die minutenlange Suche im Markt erfolglos blieb.

Regallücken auch an anderen Stellen

Aber auch bei Kartoffeln, Wasser und Toilettenpapier sind die Engpässe noch am Montagmorgen sichtbar. Dies zeigen diese Bilder unserer schnellen Store-Visits am Montagvormittag:

Kartoffeln sind Mangelware nach den Hamsterkäufen, Angst vor Corona-Virus
Sehr begrenztes Kartoffelangebot bei Rewe am Hamsterkauf-Samstag
Kartoffel-Angebot bei Rewe sehr begrenzt, Folge der Hamsterkäufe, Angst vor Corona-Virus
Die Lage am Montagvormittag: Noch immer sind nur sehr begrenzte Mengen an Kartoffeln im besuchten Rewe-Markt verfügbar.
Leere Wasserregale bei Rewe nach Hamsterkäufen
Deutlich dezimierte Wasservorräte in einer Rewe-Filiale am Montagvormittag
Begrenztes Wasserangebot bei Lidl nach Hamsterkäufen
Auch bei Lidl ist auch am Montagvormittag nur ein reduziertes Wasserangebot verfügbar.
Regallücken bei Toilettenpapier in einer Aldi Süd Filiale
Toilettenpapier war bei Aldi Süd besonders gefragt – klaffende Lücken auch noch am Montagmorgen nach dem Hamsterkauf-Wochenende
Out of Shelf-Situation beim Toilettenpapier bei Rewe
Out-of-Shelf-Situationen beim Toilettenpapier am Montagvormittag in einer Rewe-Filiale

Kein Grund zur Sorge – doch weitere Hamsterkäufe zu erwarten

Grund zur Sorge müssen Verbraucher nicht haben, so der Handelsverband Deutschland. Effiziente Lieferstrukturen und hohe Warenverfügbarkeit seien gewährleistet. [3] Die Lücken im Regal sollten so schnell geschlossen sein. Aber die Frage bleibt trotzdem, wie lange. Zu erwarten ist, dass weitere Hamsterkäufe folgen könnten. Denn wer schon mal zu spät kam und nur noch in leere Regale blicken konnte, wird sich bei Wiederverfügbarkeit der Waren wohl auch erst einmal etwas stärker eindecken.

Wir sind daher gespannt, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt und wann wieder Normalität in den Supermärkten und Discountern einkehrt.

 

[1] Der Tagesspiegel hatte über ein Umsatzplus von 30 bis 40 % in ganz Berlin und Brandenburg berichtet. tagesspiegel.de

[2] Das Dosen-Brot erlebt eine Renaissance. Die Angst vor dem Corona-Virus verstärkt diesen Trend. rnd.de

[3] „Aus Sicht des Handelsverbandes Deutschland ist die Warenverfügbarkeit erst einmal nicht eingeschränkt. Die Lieferstrukturen im Handel seien effizient und gut vorbereitet, die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet, bekräftigte dessen Sprecher Kai Falk am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Wie die weitere Verbreitung des Virus die Konsumstimmung und das Kaufverhalten beeinflusst, bleibe abzuwarten. Die Unternehmen seien mit den Behörden in Kontakt, um auf weitere Entwicklungen und Empfehlungen zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter angemessen reagieren zu können.“
rnz.de

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Out of Shelf: Neue Technologien gegen Regallücken

Out of Shelf Situation am POS, Regallücken im Supermarkt

Out of Shelf-Situationen sind ein Worst Case: für Händler und Konsumenten. Kundenbeschwerden, Unzufriedenheit, Umsatzeinbußen gehen damit einher. Zudem sind Regallücken ein Grund, weshalb der stationäre Handel Kunden an den Online-Handel verliert. Trotz allem: Regallücken gehören zum Alltag. Auch den Datenanalysten von appJobber begegnen sie auf den allermeisten Supermarktbildern. Viele Markenartikler und Einzelhändler gehen das Problem gezielt mit Crowdworking an. Anhand von Regalbildern kann analysiert werden, welche Produkte besonders häufig nicht verfügbar sind. Doch auch hier sind Grenzen gesetzt. User von appJobber liefern mit Ihren Marktbesuchen zwar Informationen nahezu in Echtzeit, doch sind sie nicht rund um die Uhr vor Ort. Große Technologie-Unternehmen arbeiten daher an technischen, innovativen, computergestützten Lösungen, die rund um die Uhr Infos von den Regalen und Beständen liefern. Eine solche Lösung ist der SmartSight Roboter von Zebra Technologies. Wir sind kürzlich auf ihn aufmerksam geworden [1] und berichten hier darüber.

Das US-Unternehmen Zebra Technologies hat den SmartSight Roboter genau für die Out of Shelf-Problematik entwickelt. Das Unternehmen kombiniert dabei Bilderkennungstechnik, maschinelles Lernen, Workflow-Automatisierung und Robotertechnik. Der Roboter wurde Mitte Januar bei der National Retail Federation 2020 Conference, der weltweit größten Händler-Konferenz und Messe, in New York vorgestellt.

Out of Shelf-Situationen robotergestützt erkennen: So funktioniert es

Der SmartSight Roboter fährt Stück für die Stück die Gänge ab und scannt dabei die Regale. Er erfasst die Bestände und überprüft sie. Zusätzlich checkt er die Platzierung der Artikel im Regal und soll laut Unternehmen auch Preisunstimmigkeiten erkennen. Sobald der SmartSight Roboter ein Problem gefunden bzw. eine Auffälligkeit bemerkt hat, sendet er eine Nachricht an einen Mitarbeiter im Store. Dafür nutzt Zebra sein mobiles Automatisierungssystem EMA50. Der Mitarbeiter erhält vom Roboter auf seinen mobilen Computer alle relevanten Infos: den genauen Ort sowie die Art des Problems – Regallücken, Fehlplatzierung oder Preisproblem? Out of Shelf-Situationen werden auf diese Weise in Echtzeit erkannt und Korrekturmaßnahmen können dadurch unmittelbar umgesetzt werden.

SmartSight Roboter am POS
Screenshot von zebra.com, © zebra.com

SmartSight verheißt eine erhebliche Optimierung des POS

Zebra gibt an, mit dieser Technik die Verfügbarkeit des Filialbestands um mehr als 95% erhöhen zu können. Pro Store sollen laut Unternehmen durchschnittlich 65 Stunden pro Woche Zeit eingespart werden. Hier dürfte es jedoch je nach Größe der Filiale Abweichungen geben.

„SmartSight und EMA50 wurden entwickelt, um Einzelhändlern dabei zu helfen, die Chancen der On-Demand-Wirtschaft voll auszuschöpfen – und so den Herausforderungen, wie dem sich zunehmend verschärfenden Wettbewerb und dem drohenden Arbeitskräftemangel zu begegnen“, so Joe White, Senior Vice President und General Manager of Enterprise Mobile Computing bei Zebra Technologies. [2]

Der SmartSight Roboter soll gegen Ende des ersten Quartals 2020 auf Mietbasis erstmals zum Einsatz kommen. Wir sind gespannt, wie das System im Handel angenommen wird.

 

[1] „Zebra‘s SmartSight inventory robot keeps an eye on store shelves“, techcrunch.com

[2] „Zebra Technologies stellt neue intelligente Automatisierungslösung auf der NRF 2020 vor“, zebra.com

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Was ist eigentlich dieses „Kraut-Wörking“?

Person bei der Gartenarbeit - Mit Crowdworking lassen sich Vor-Ort-Informationen vom POS oder POI schnell und günstig beschaffen

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen voran. Und auch vor der Arbeitswelt macht sie nicht Halt. Crowdworking ist das Stichwort, das man in diesem Zusammenhang immer wieder hört. Dessen Relevanz steigt zunehmend – genauso wie die Verbreitung. [1] Doch was genau ist das eigentlich? Und wie können Unternehmen davon profitieren?

Gegen fehlende Vor-Ort-Informationen ist ein Kraut gewachsen: Crowdworking

Viele Unternehmen haben Crowdworking inzwischen als wirkungsvolles Mittel gegen Informationslücken entdeckt. Mit Kraut hat Crowdworking dabei natürlich nichts zu tun. Beim Crowdworking werden viele kleine Aufgaben – sogenannte „Mikrojobs“ – einer Menge (Crowd) zur Verfügung gestellt. Die Crowdworker können diese kleinen Jobs annehmen und erhalten dafür ein Honorar. Organisiert wird das Ganze über Crowdworking-Plattformen wie appJobber. Die beauftragenden Unternehmen können ihre Aufgaben über die Plattform an die User der App weitergeben. Diese holen dann die benötigten Informationen ähnlich wie ein freier Mitarbeiter ein – normalerweise direkt mit dem Smartphone. Tageszeit unabhängige Durchführung, meist freie Wahl des Arbeitsortes: Ein flexibleres Nebenjob-Modell gibt es wohl kaum.

Flächendeckende Erfassung

Auch die Unternehmen setzen auf den großen Vorteil des Crowdworkings: Die User sind bereits vor Ort und grundsätzlich überall zu finden. Viele leben zwar in größeren Städten, doch auch in kleineren Städten oder auf dem Land werden Crowdworking-Apps wie appJobber genutzt. So lassen sich flächendeckend und parallel Vor-Ort-Informationen vom entsprechenden POS oder POI einholen. Auch Stichprobenüberprüfungen sind so gleichzeitig in den verschiedensten Regionen möglich. Das spart erheblich Zeit und damit Kosten. Denn Anfahrts- oder Übernachtungskosten entfallen komplett.

Übersichtskarte zur Jobberabdeckung von appJobber in Deutschland
Landkarte zur Jobberabdeckung von appJobber in Deutschland

Mehr Erfolg mit Crowdworking

Ist eine bestimmte Sonderaktion im Supermarkt X zu finden? Wie teuer ist das Konkurrenzprodukt beim Händler Y? Wie wird in Apotheke Z zu meinem Präparat beraten? Promotion-Checks, Preis-Beobachtungen oder Mystery Shopping gehören zu den gängigsten Anwendungsfällen von Crowdworking. Doch die Einsatzbereiche sind noch deutlich vielfältiger. Denn: Damit ein Unternehmen Informationen durch Crowdworking einholen kann, müssen nur wenige Bedingungen erfüllt sein.

Kleine, überschaubare Aufgaben

User von Crowdworking-Apps stammen aus nahezu allen gesellschaftlichen Schichten, Alters- und Berufsgruppen. Das bedeutet für die Aufgabenstellung: Sie sollte leicht verständlich und schnell zu erfassen sein. Kurze Beschreibungen und klar definierte Vorgaben sind die Bedingungen für den Erfolg von Crowdworking.

Ein Arbeitsmittel genügt: Smartphone

Die User erledigen die Jobs häufig auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Nachhauseweg oder mal eben zwischendurch in der Mittagspause. Für die Erfüllung der Mikrojobs sollte daher kein besonderes Equipment notwendig sein. Die Daten sollten per Foto oder kurzer Aussage erfassbar sein – etwa als kurze Einschätzung zur Freundlichkeit von Personal, zur Verfügbarkeit eines Produkts oder als Aussage zu Konsum- oder Markenvorlieben.

Ist eine größere Ausrüstung (z.B. Werkzeug) erforderlich, bedarf die Annahme eines solchen Mikrojobs größerer Vorbereitung von Seiten des Crowdworkers. Das ist kein Ausschlusskriterium. Es wirkt sich jedoch auf die Schnelligkeit der Erledigung aus und sollte daher mitbedacht werden. Eine längere Laufzeit ist in solchen Fällen ratsam.

Arbeitsort für jeden zugänglich

Wenngleich Crowdworker nahezu überall zu finden sind, sind sie Externe. Sie können relevante Informationen schnell einholen – jedoch nur an frei zugänglichen Orten. Es darf somit keine Zugangsbeschränkung zum gesuchten Ort geben. Informationen von Privatgelände können daher nicht via Crowdworking eingeholt werden.

Und damit auch schon genug!

Sind diese Grundbedingungen erfüllt, kann es losgehen mit der POS- oder POI-Überprüfung und der Einholung von Vor-Ort-Informationen. Egal, ob Supermarkt, Getränkemarkt, Apotheke, Drogerie, Baumarkt, Kiosk oder Restaurant: (Fast) Alles ist möglich.

Sie haben Anwendungsfälle für Ihr Unternehmen im Sinn? Dann sprechen Sie uns an! Wir machen Ihnen ein unverbindliches Angebot – auch gerne  für ein erstes Testprojekt.

[1] „Crowdsourcing im Unternehmen einsetzen“, haufe.de

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Promotions zum Schulanfang

Symbolbild Schulanfang mit Schultüte

Der Schulanfang ist eine große Sache – für die angehenden Schulkinder und deren Familien. Aber ganz klar auch für den Handel. In wenigen Tagen steht der Schulanfang in den letzten beiden deutschen Bundesländern an: Bayern und Baden-Württemberg. Für den PBS-Handel bedeutet das: Die Hochsaison für Hefte, Stifte und Blöcke geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Und auch für die Spielwaren- und Süßwarenbranche endet eine beliebte und lohnende Aktionszeit. Doch welche Marken machen zum Schulanfang eigentlich besonders auf sich aufmerksam? Wer ist im Handel mit auffälligen Promotions präsent? Wer schickt besondere Aktionsware ins Rennen?

Wir haben die Nutzer unserer appJobber App losgeschickt und uns mit ihrer Hilfe im Handel umgesehen. Sehen Sie hier, was unsere Shopper entdeckt haben und was dabei positiv und negativ auffiel.

Schulbus-Promotions dominieren im PBS

Bei den großen Schreibwarenherstellern dreht sich diesmal alles um den Bus. Stylex, Herlitz und Oxford haben ihre Produkte in den Märkten und im Buchhandel in Schulbussen vorgefahren. Darin ist nicht nur viel Platz für die eigenen Hefte, Stifte, Ordner und Co. Für einen Hingucker ist so in jedem Falle auch gesorgt.

Schulbus Displays Beispiele

LEGO mit Sonderaktion – auch im Discounter

„Für kleine Helden zum Schulanfang“: So heißt das Sonderdisplay, mit dem LEGO u.a. in Rewe- und Netto-Märkten ins Auge fällt. Zwischen Waschmittel und Spüli oder auf der Aktionsfläche neben Schulanfangs-Produkten von Staedtler, Stabilo und Pelikan: Der schmale, hohe Aufsteller dürfte viele zum Spontankauf inspiriert haben.

Sonderaktion LEGO zum Schulanfang

„Back 2 School“ ist die Devise bei „Kinder“

Das aufmerksamkeitsstarke Display von „Kinder“ dürfte kaum zu übersehen sein. Mit großer Aufschrift „Back 2 School“ wird glasklar, was in die Schultüte reingehört. Weitere Kauf-Anreize bietet Ferrero mit der Aktionspackung „Kinder Riegel“ inkl. UNO-Spiel. (Spannung,) Spiel und Schokolade gehören einfach zusammen. Auch die kleinen Schultüten gefüllt mit Schokolade sind in diesem Jahr wieder erhältlich. Und damit noch nicht genug: Ergänzt wird das Ganze in einigen Märkten auch noch um ein Gewinnspiel. Als Preis wartet eine Tasche von Vaude. Mit dieser Vielseitigkeit an Promotion-Maßnahmen stechen die „Kinder“-Produkte ganz deutlich heraus.

Sonderpromotion Back to School von Kinder

Mars punktet mit groß angelegter Kooperation mit Staedtler®

Zur Vermarktung seines Snack-Sortiments bietet auch Mars seinen Fans einen besonderen Anreiz: Für je 3 gekaufte Produkte gibt es ein Gratis Stifte-Set von Staedtler dazu. Die Aktion wird im Markt mit großem Display beworben und zusätzlich auf der Aktionswebsite www.schulstart-aktion.de.

Mars Sonderaktion Schulanfang

HARIBO wirbt mit dem Goldbären

Egal, wie klein die Schultüte: Mini-Packungen von HARIBO passen überall rein. Und beliebt sind sie bei den meisten Kindern auch. Unter dem Motto „DURCHSTARTEN“ in der Schule lockt der Süßwarenhersteller zum Schulanfang mit Gewinnaktionen in den Märkten. Der Hauptpreis: ein großer Plüsch-Goldbär.

Schulanfangsaktion von HARIBO

nimm2 bietet eine coole Sporttasche

Unter dem Motto „Countdown zum Schulstart“ steht das Aktionsdisplay von Storck. Der große Aufsteller mit Matheformeln bietet Platz für die Marken Nimm2, Knoppers und Co. Er wird aber auch für Konkurrenzprodukte genutzt: So findet man im Beispielbild bei näherem Hinschauen ganz links Erfrischungsstäbchen von De Beukelaer.
Darüber hinaus setzt man auch mit Nimm2 auf eine Gewinnaktion. In diesem Fall wartet eine Sporttasche auf den Gewinner.

Beispiele für Sonderaktion Schulanfang von Nimm2

Auch Eckes-Granini setzt auf die Schultüte

Schulkinder sollen nicht nur naschen, schreiben oder kleben. Ohne Getränk kommt man nicht über den Schultag. So nutzt auch Eckes Granini den Schulanfang für seine Fruchtsaftmarke hohes C. Als perfekter Begleiter für Schultüte und Schulranzen werden die 0,25 Liter-Fläschchen von hohes C mit einem Sonderdisplay präsentiert. „Das PLUS für die Schultüte“ dürfte auf diese Weise in viele Einkaufswagen gewandert sein.

Display Schulanfang von Eckes Granini - hohes C

Was fällt sonst noch auf?

Die Handelsketten warten mit eigenen Sonderdisplays auf. So setzt beispielsweise auch Kaufland auf den Schulbus und präsentiert darin PBS-Produkte verschiedener Marken als Aktionsware.

Bus Display zum Schulanfang bei Kaufland

Marken-Displays mit Konkurrenzprodukten gefüllt

Es kommt immer wieder vor, dass Displays am POS auch mit Konkurrenzprodukten gefüllt sind. Im Rahmen unserer Oster-Erhebungen hatten wir bereits darauf aufmerksam gemacht. Auch bei den Schulanfangs-Promotions zeigte sich ein solches Bild, wie schon bei Nimm2 zu sehen war. Doch nicht nur dort: Der Schulbus, mit dem etwa Mentos und Lollis von Chupa Chups direkt in die Einkaufswagen der Kunden „fahren“ sollten, wird auch zur Promotion von HARIBO genutzt.

Display zum Schulanfang von Mentos und Chupa Chups

Fazit:

Viele Marken wollen mit Vollgas zum Erfolg beim Schulanfang düsen und setzen am POS dieses Jahr auf Bus-Displays. Daneben wird im Rahmen von Sondereditionen, Segment übergreifenden Kooperationen oder Gewinnspielen in den Märkten um die Aufmerksamkeit der Kunden gebuhlt. Allerdings zeigen sich am POS auch deutliche Mängel: Die Umsetzung der Sonderaktionen in den Märkten erfolgt nicht immer wie von den Marken intendiert. Konkurrenzprodukte werden im gleichen Sonderdisplay mitpräsentiert und erhalten dadurch mehr Beachtung – die eigenen Produkte haben das Nachsehen.

Umfassende Platzierungs-Checks können Markenherstellern dabei helfen, die Realsituation am POS aufzudecken. Gemeinsam mit appJobber lässt sich somit die Umsetzung von Sonderpromotions direkt vor Ort überprüfen und die Platzierung am POS optimieren. In der Folge können Maßnahmen ergriffen werden, um die eigenen Produkte bei den Kunden noch stärker in den Fokus zu stellen.

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Platzierungs-Check: Wo gibt’s den „Sun Creamie“ von true fruits?

Smoothie Regal im Supermarkt mit "Sun Creamie"

Dieser Smoothie ist definitiv der Hingucker-Smoothie des Jahres: die Sonderedition „Sun Creamie“. Das Produkt von true fruits sieht einer bekannten Sonnencreme zum Verwechseln ähnlich und wurde vor 3 Wochen auf den Markt gebracht. Noch bevor das Unternehmen durch ein Social Media-Posting zur Sonderedition in die Kritik geriet, hat appJobber einen deutschlandweiten Platzierungs-Check durchgeführt. Das Ziel: Herausfinden, in wieweit die Sonderedition in den Märkten verfügbar ist. 1  Denn allzu häufig sind Neuprodukte in den Supermärkten gar nicht zu finden.

Verkaufsstart der cremigen Smoothie-Sonderedition war am 29. Juli 2019. Über Social Media wurden auch wir darauf aufmerksam und schauten uns im Handel danach um. Aber vergeblich. In Darmstadt, Firmensitz von appJobber, konnten wir ihn auch 10 Tage nach Markteinführung nicht finden. Ein Blick auf die zahlreichen Kommentare bei Facebook und Instagram zeigte: Damit waren wir nicht allein. Vielen true fruits-Fans ging es genauso. Jeder wollte probieren, doch die wenigsten konnten. Daher führten wir einen kleinen deutschlandweiten Platzierungs-Check durch.

Die Erhebung

Zwischen 9. und 12. August 2019 schickten wir Nutzer unserer appJobber-App deutschlandweit in 100 Märkte und ließen dort die Stammplatzierung mit gekühlten Smoothies und Säften überprüfen.2 Laut Unternehmensinformation sollte der „Sun Creamie“ in Deutschland in Filialen von Edeka, Rewe und Kaufland erhältlich sein. Die Jobber hatten daher die Wahl zwischen Filialen dieser drei Einzelhandelsketten. Discounter und andere Einzelhändler waren vom Test ausgeschlossen.

Ergebnis Platzierungs-Check: Quote äußerst gering

Mit einer relativ geringen Marktabdeckung hatten wir mit Blick auf die Fan-Kommentare bereits gerechnet. Überrascht waren wir dann aber doch: Knapp zwei Wochen nach Markteinführung hatten nur 16% der besuchten Filialen den Creamie in Sonderedition tatsächlich im Kühlregal stehen. Das heißt: In fünf von sechs Märkten suchte man vergeblich nach der blau-gelben Flasche.

Diagramm zur Verfügbarkeit vom Smoothie "Sun Creamie"

Die Verteilung der besuchten Märkte erfolgte bei diesem Platzierungs-Check rein zufällig. Auf eine Quotierung der Märkte wurde bei diesem Schnell-Check verzichtet. Die appJobber-Nutzer konnten zwischen den drei Einzelhandelsketten frei wählen. In der Praxis zeigte sich dann folgendes Bild: Die Überprüfung fand zu 58% bei EDEKA, zu 28% bei REWE und zu 14% bei Kaufland statt.3

Diagramm zur Verteilung der besuchten Märkte

Die regionale Verteilung bei der Überprüfung erfolgte bei diesem Schnell-Check ebenfalls zufällig. Die 100 schnellsten appJobber-Nutzer konnten den Check durchführen – egal, in welcher Stadt oder Region sie unterwegs waren.4 Trotzdem konnten wir Ergebnisse aus sehr vielen Regionen generieren: von Aachen bis Zittau, von Kiel bis München. Eine starke Häufung der Checks gab es allerdings in Berlin (23 Filialen), Chemnitz (7 Filialen) und Bremen (5 Filialen).

Übersichtskarte der besuchten Märkte

Wissen um Neuprodukt äußerst klein

Im Rahmen der Überprüfung fragten wir bei den Jobbern auch ab, ob sie bereits vor unserem Platzierungs-Check von der Sonderedition gehört hatten. Zudem wollten wir wissen, ob das Produkt bereits probiert wurde oder ob man noch probieren wolle. Die Ergebnisse zeigten folgendes Bild: Nur 10% der Befragten wussten vor unserem Platzierungs-Check vom Produkt. Davon wiederum hatte erst eine Person die Sonderedition gekauft und probiert. Von den 90% der User, die erst durch unseren Platzierungs-Check auf das Produkt aufmerksam wurden, gaben gut 47% an, dass sie den „SUN Creamie“ noch probieren wollen. Der Platzierungs-Check von appJobber hatte somit auch eine gewisse Werbewirkung.

Diagramm zur Kenntnis über den Smoothie "Sun Creamie"

1. Der Platzierungs-Check war nicht von true fruits beauftragt. Die Erhebung wurde von appJobber zur Marktforschung selbst initiiert.

2. Der Platzierungs-Check fand einige Tage vor dem heiß diskutierten Instagram-Posting von true fruits statt. Die Platzierungsergebnisse unseres Checks stehen daher in keinem Zusammenhang mit den Diskussionen darum.

3. Bei Bedarf ließe sich hier eine Quotierung umsetzen, um von jedem Händler eine identische Anzahl an Ergebnissen zu erhalten.

4. Bei Bedarf ließe sich hier auch eine regionale Quotierung umsetzen, um z.B. Nielsengebiet spezifisch jeweils eine identische Anzahl an Ergebnissen zu erhalten.

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Supermarkt vs. Kiosk: Welche Preisunterschiede gibt es?

Smoothie-Regal im Supermarkt

Preisunterschiede im Foodbereich sind Normalität. Jede Woche lockt ein anderer Supermarkt mit Schnäppchenpreisen: Der Kunde kann viel Geld sparen, wenn er die verschiedenen Prospekte aufmerksam liest und seine Einkäufe danach plant. Beim Spontankauf sieht das anders aus. Wer seinen kleinen Hunger zwischendurch stillen möchte, sollte bereit sein, draufzulegen. Gerade bei Getränken oder kleinen Snacks in Bäckereien und Cafés, an Kiosken, Tankstellen oder an besonders exponierten Standorten trifft man erwartungsgemäß auf höhere Preise. Doch mit welchen Preisunterschieden kann man rechnen?

Preisunterschiede im Praxistest: Smoothies

Auf diese Frage haben wir eine Antwort gesucht und anhand verschiedener Innocent® Smoothies einen kleinen Realitäts-Check gemacht. Für die Untersuchung konnten wir dabei auf Daten zurückgreifen, die unsere appJobber-Nutzer in Supermärkten, Filialen von großen Kaffeehausketten, Bäckereien und Kiosken zwischen November 2018 und Februar 2019 im Rahmen unterschiedlicher Preiserfassungen erhoben haben. Unter die Lupe genommen haben wir dabei folgende drei Produkttypen: Innocent® Smoothie – Obst zum Trinken (250 ml), Innocent® Saft oder Smoothie (750-900 ml) und Innocent® Super Smoothie (360 ml).

Die Lage macht‘s

Wir haben jeweils den Normalpreis im Supermarkt, den Sonderpreis im Supermarkt sowie den Preis im Café/Kiosk und – sofern vorhanden – den Preis im Café/Kiosk in exponierter Lage untersucht. Das Resultat: Der Preisaufschlag schwankt zwischen knapp 12 und bis zu ca. 52 Prozent. An besonders exponierten Standorten – etwa am Frankfurter Flughafen – schnellt der Preis aber auch deutlicher nach oben. Zwischen gut 76 Prozent und sage und schreibe mehr als 150 Prozent lag der Preisaufschlag.

Innocent Smoothie / Saft - Verkaufspreise im Vergleich

Innocent Super Smoothie Preisvergleichsübersicht

Preisaufschläge von bis zu 150 Prozent – beim kleinsten Produkt

Das Erstaunliche an unserem Preis-Check: Gerade für das kleinste Produkt, den praktischen 250-ml-Smoothie für die Handtasche, haben wir den höchsten Preis ausfindig gemacht. Stolze 4,50 € muss der Kunde dafür in der Filiale einer Kaffeehauskette am Frankfurter Flughafen löhnen. Verglichen mit dem Normalpreis im Supermarkt (1,79 €, z.B. bei Rewe oder real) ist das der 2,5-fache Preis. Im Vergleich zum Sonderpreis (1,11 €, z.B. bei Rewe oder Edeka) ist das gar der 4-fache Preis.

Fazit: Bei diesen teils gewaltigen Preisunterschieden muss der Appetit auf Obst zum Trinken schon sehr groß sein.

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Mit Crowdworking neue Vertriebspartner finden

Finden Sie mit Crowdworking geeignete Shops für Ihr Produkt - in belebten Einkaufsstraßen oder in versteckten Seitengässchen!

POS-Checks, Regalfotos, die Umsetzung von Aktionsplatzierungen im Handel – das sind die klassischen Anwendungsfälle für Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit appJobber. User der App werden in die Geschäfte geschickt, um sich die Platzierung der unternehmenseigen oder der konkurrierenden Produkte näher anzusehen oder Fotos vom POS zu machen.  Damit liefern sie wichtige Daten an die Auftraggeber. Das Ziel der Unternehmen dabei: eine bessere Warenpräsentation erreichen und höhere Umsätze generieren. Doch das ist bei Weitem nicht alles, was Crowdworking kann. Gerade für kleinere Unternehmen und StartUps kann Crowdworking spannend sein.  Vor allem für jene Unternehmen, die im Handel noch nicht flächendeckend vertreten sind oder sich gerade erst ein Vertriebsnetz aufbauen. Denn die große Community von appJobber kann auch Adressen für potentielle neue Vertriebspartner liefern.

Die Lokalexpertise der User anzapfen

Wie wäre es, bei der Suche nach Vertriebspartnern auf das Wissen der Nutzer von appJobber zu setzen? Warum bei Null anfangen, wenn man sich auch von den Usern genau solche Läden empfehlen lassen kann, in die das eigene Produkt passt? Egal, ob riesiger Store in der Fußgängerzone oder das kleine versteckte Lädchen – die Nutzer der App kennen sich aus in ihrer Stadt und melden passende Adressen. In einer Kooperation mit appJobber bekommt damit der eigene Vertrieb riesige Verstärkung. Und  das ohne hohe Personalkosten und dabei auch sehr flexibel.

Buxtehude, Zürich, Amsterdam: neue Vertriebspartner europaweit

Wo auch immer die User gerade unterwegs sind und für das Produkt einen geeigneten Laden erblicken: Mithilfe der App können neue Adressen gemeldet werden, inklusive Fotos der potentiellen neuen Verkaufsstellen. Die aufwendige Suche nach solchen Shops kann sich der Vertrieb damit einfach sparen. Stattdessen können die Vertriebsprofis direkt einen Schritt später einsteigen. Und zwar damit die gemeldeten Läden abtelefonieren, individuelle Angebote aufzusetzen und die Außendienstreisen gleich ganz gezielt zu planen.

Werbeeffekt inklusive

Einen weiteren Vorteil hat das Ganze: Die eigene Marke und das neue Produkt kann man auf diese Weise bereits bei den Shoppern bekannt machen. So kann Crowdworking gleich in mehrfacher Hinsicht einen Boost für die eigenen Produkte bedeuten. Das Produkt kommt nicht nur in neue Läden, sondern auch gleich in die Köpfe der Shopper!

 

Bildquelle: kirkandmimi, pixabay.com

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Crowdworking im Getränkefachhandel

Beispielregal im Getränkefachhandel mit Bierspezialitäten

Der Online-Handel zwingt den stationären Handel zum schnellen Umdenken und zum Besinnen auf die eigenen Stärken und Vorteile – das ist bekannt. Doch die stationären Händler rivalisieren natürlich auch weiterhin untereinander und das nicht nur im gleichen Segment. Das zeigt sich beispielsweise beim Blick auf den Getränkefachhandel. Beim Buhlen um die Gunst der Bierliebhaber, Weinkenner und Whiskeyfans ist es besonders der Lebensmitteleinzelhandel, der den Getränkefachmärkten das Überleben schwer macht. Denn wenngleich die Anzahl der Geschäfte in beiden Bereichen in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen ist: Die Anzahl der Verkaufsstellen des Getränkefachhandels sinkt erheblich schneller. In den letzten 10 Jahren haben etwa 18 Prozent der Getränkefachmärkte geschlossen. In Zahlen sind das ca. 2.000 Fachmärkte. Von 11.600 Märkten in 2008 existierten 2018 deutschlandweit noch 9.565 Märkte. Im Jahr 2004 waren es sogar noch 12.350 Märkte.*

Wie kann der Getränkefachhandel dagegenhalten und sich gegen den LEH behaupten?

Der Verkauf von regionalen Produkten und Spezialitäten sowie regelmäßige Verkostungen bieten Anreize, mit denen der Getränkefachhandel Kunden locken und bei denen ein entsprechendes Expertenwissen im Getränkesortiment gezielt ausgespielt werden kann. Aber auch optimale Einkaufsbedingungen wie Service, geschultes und freundliches Personal, gut ausgestattete Verkaufsflächen oder ausreichende Parkplätze sind unabdingbar, um sich zu behaupten. Die Schwierigkeit, die sich hierbei stellen kann: Mit Ausnahme von Parkplätzen sind dies Faktoren, die nicht einmal geschaffen und dann für immer abgehakt werden können. Serviceangebote, die Freundlichkeit der Mitarbeiter oder auch der Füllstand der Regale sollten immer optimal sein. Doch die Realität sieht meist anders aus – und das schadet dem Geschäft nachhaltig.

Um Servicelevel, Sortiment oder Kundenzufriedenheit immer wieder zu überprüfen, kann die Zusammenarbeit mit Crowdsourcing-Dienstleistern wie appJobber eine kostengünstige und schnelle Lösung sein. Insbesondere für Getränkehandelsketten, die über mehrere Filialen verfügen und diese auf einem Qualitätsstandard halten müssen, ist eine solche Kooperation vorteilhaft. Mithilfe eines großen europaweiten Netzwerks – der Crowd – kann appJobber Daten vom Point of Sale in kürzester Zeit einholen und Warenpräsentation, Freundlichkeit oder Sauberkeit im Nu in den verschiedenen Filialen kontrollieren. Und ohne großen Aufwand oder horrende Kosten lässt sich dies auch in kurzer Folge an den unterschiedlichen Orten und über eine Zeitspanne hinweg wiederholen.

Ressourcen des Außendienstes optimieren und ihn ganz gezielt einsetzen

Wenn die Überprüfung ergibt, dass etwas nicht dem gewünschten Standard entspricht, kann darauf äußerst schnell reagiert werden. Das wird dadurch erleichtert, dass die Ergebnisse der einzelnen Überprüfungen normalerweise bereits unmittelbar nach dem Hochladen der Daten für die Händler zugänglich sind. Die Reaktion auf das Ergebnis einer Erhebung kann damit ohne Zeitverzögerung erfolgen: Außendienstmitarbeiter können somit beispielsweise zunächst in die Filialen geschickt werden, in denen der Markenauftritt dringend optimiert werden muss.

Auch Testkäufe oder die Überprüfung von angebotenen Verkostungen und Produktproben können über appJobber einfach und flächendeckend durchgeführt werden. Beratungsdefizite beim Personal lassen sich so leicht aufdecken und weiterführende Schulungen der Angestellten in die Wege leiten. Die Zusammenarbeit in diesem Bereich bietet auch einen weiteren Vorteil für die Getränkehandelsketten: die Unbefangenheit der Jobber und ein Blick von außen, der sich dem Chef oder dem beim Personal bekannten Außendienstmitarbeiter nicht bietet. So lässt sich die Situation am POS noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

* Quellen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157244/umfrage/anzahl-der-getraenkeabholmaerkte-in-deutschland/
https://www.handelsdaten.de/branchen/lebensmittelhandel

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Ein Markttrends-Blog – warum machen wir so etwas?

Wir halten Sie auf dem Laufenden, welche POS Trends aktuell zu beobachten sind. Egal, ob im Einzelhandel, in Apotheken oder anderen Points of Interest.

Als Crowdsourcing-Unternehmen erhalten wir jeden Tag Hunderte von Informationen von unseren Nutzern. Wir erfassen aktuelle Promotions und Verkaufspreise, neue Produkte am Markt und haben unsere Augen mithilfe unserer Nutzer überall. So erfahren wir aus erster Hand, wie die Ist-Situation im stationären Handel aussieht. Mit Tausenden Erhebungen pro Woche haben wir einen guten Überblick und diesen möchten wir gern mit Ihnen teilen.

Echtzeitinformationen vom POS

Ist ein Aktionsprodukt in einzelnen Märkten noch erhältlich? Wie werden Aktionsdisplays präsentiert und gefüllt? Wie viele Facings hat ein Produkt in der Stammplatzierung im Regal? All diese Echtzeitinformationen liegen uns vor bzw. können innerhalb kürzester Zeit erhoben werden. Damit verfügen wir über Wissen, das den meisten führenden Handelsunternehmen fehlt. Dies ergab eine Studie des Supply Chain-Technologieunternehmens Zetes*. Mit unseren Artikeln auf diesem Blog möchten wir unsere Erfahrungen teilen und unsere Expertise einbringen – die beruht immerhin auf zusammen genommen mehr als 50 Jahren Crowdsourcing-Erfahrung im appJobber-Team.

Ziel Nr. 1: der perfekte POS

Wir überprüfen seit Jahren die Qualität der Produktplatzierungen am POS. Dabei stellen wir immer wieder fest: Nur ein Teil der Aktionsflächen ist so gestaltet wie gewünscht und vereinbart. Leere Regale sind keine Seltenheit. Die wirtschaftlichen Folgen für die Handelsunternehmen liegen auf der Hand: Umsätze gehen verloren, Werbekampagnen laufen ins Leere oder bringen nur einen Bruchteil der erwarteten Einnahmen. Erfolg sieht anders aus – Erfolg braucht den perfekten POS.

Ziel Nr. 2: zufriedene Kunden

Der perfekte POS ist schließlich auch der Schlüssel zur Zufriedenheit der Kunden. Wer sich angeregt durch eine Promotion extra auf den Weg in einen bestimmten Supermarkt macht und dort feststellt, dass das Aktionsprodukt nicht (mehr) erhältlich ist, ist enttäuscht. Das schlägt sich nicht nur auf den Supermarkt nieder, sondern auch auf das Produkt und dessen Hersteller.

Wer erfolgreich sein, die eigene Markenpräsenz stärken und eine gute Brand Awareness beim Kunden erreichen will, muss solche Situation vermeiden. Mit Wissen über die Situation am POS und Shopper Insights lassen sich dagegen Gegenmaßnahmen ergreifen. Wir wollen Sie dabei mit unserem Expertenwissen unterstützen, um mit Ihnen gemeinsam den perfekten POS zu realisieren und Ihnen Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen.

* https://www.zetes.com/de

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