In-Store-Promotion zu Weihnachten – sichtbar aufgestellt!

Alle Jahre wieder hält die vorweihnachtliche Stimmung der Adventszeit auch im Einzelhandel sichtbar Einzug. Neben Weihnachtsmusik über die Lautsprechersysteme und dem Verkauf von tatsächlichen Weihnachtsbäumen erfolgt das häufig über besonders aufwendige Display-Aufsteller. In der aktuellen Situation erfüllen die Displays neben der verkaufsfördernden Zweitplatzierung zusätzlich noch die Funktion als Abstandshalter im Kassenbereich oder in der Lenkung von Personenströmen.

Festliche Einkäufe für friedliche Feiertage

Da der Heilige Abend in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt, steht ein richtig langes Weihnachtswochenende vor der Tür – dreieinhalb Tage schließt der Einzelhandel die Türen. Umso wichtiger ist es bei den Vorratseinkäufen die Aufmerksamkeit der Kunden auf das eigene Produkt zu lenken. Wir haben unsere appJobber-Crowdworker bundesweit in die unterschiedlichsten Märkte geschickt. Dabei haben sie für uns nach den besten In-Store Promotions geschaut und gemeldet, wo der Weihnachtsmann aktuell winkt – und was er so auf seinen Schlitten packt.

Alle Jahre wieder: Ho Ho Ho und frohe Weihnachten!

Ein klarer Trend wie in vergangenen Sommer lässt sich nicht feststellen. Auch wenn das Thema Mobilität (Truck, Schlitten) wieder vertreten ist, gilt für Weihnachten, dass traditionelle, feste Symbole, wie der Weihnachtsbaum 🎄 und der Weihnachtsmann 🎅 alle Jahre wieder für eine besinnliche, gesegnete Stimmung sorgen.

Der Chio-Schlitten ist voll gepackt mit Sonderangeboten und knackigen Kartoffelsnacks!
Auch Aoste präsentiert die Feinschmecker-Salami weihnachtlich – als Weihnachtsbaumanhänger! Vielleicht ein neuer Trend, ähnlich der Weihnachtsgurke?
Gleich zwei Weihnachtsmänner rufen hier „Hohoho, leckere Schoko!“ – der große Lindt-Display-Aufsteller ist gefüllt mit feinen Leckereien in weihnachtlichen Sonderverpackungen.
Kein Weihnachtsmarkt? Kein Problem! Milka baut für Nikoläuse und Co. eigene Hütten – da muss man ja zugreifen!
Überlebensgroß und Social-Media-tauglich – der Weihnachtsmann aus Lego-Steinen mit Glühwein und Keksen weckt bei Groß und Klein den Wunsch mit Stecksteinen kreativ zu spielen.
Diese Bäckerei nutzt den derzeit gesperrten Sitzbereich um die eigenen Backwaren zu präsentieren. Hübsch dekoriert gewinnt die Freifläche stark an Atmosphäre.
Hier wird es richtig lecker – in einer Kühltheke versammelt finden sich Gourmetspeisen und Delikatessen beim Discounter. Hier wird für die Festtage das gewisse Extra an Genuss geshoppt!
Gut sichtbar lockt dieser Weihnachtsbaum die Kunden in die digitale Welt – der Online Adventskalender lockt mit hochwertigen Preisen und ermöglicht den Aufbau einer weiterführenden Kundenbeziehung über Newsletter und Benachrichtigungen.

Fremdplatzierung – nicht alle Displayaufsteller werden vorschriftsmäßig befüllt

Nicht ganz sortenrein wurde auf diesem Coca-Cola-Truck auch die Limonade von Aquarius platziert. Stören dürfte es den Hersteller nicht besonders, Aquarius ist eine Marke der Coca-Cola. Zweitplatzierungen helfen hier, denn in der Kategorie der Erfrischungsgetränke mit Zusatznutzen dominiert bisher die Marke Gatorade des Erzrivalen Pepsico.

Darf in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen – Coca-Cola schickt den Truck ins Rennen und die „Holidays are coming“ 🎶!

Sie möchten sicher gehen, dass Ihre Display-Aufsteller nicht von der Konkurrenz gekapert werden? Lassen Sie Ihre In-Store Promotions am POS schnell und unkompliziert überprüfen: Unser Crowdworker tracken auch für Sie kostengünstig die Platzierung Ihrer Displays und Ihrer Zweitplatzierungen vor Ort im Ladengeschäft. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot unter sales@appjobber.de.

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Geiz ist geil – Preiswettkampf im Einzelhandel

Preisnachlässe und Schnäppchen locken Kunden an – doch wer gibt die höchsten Nachlässe und warum? Ein Einblick in die Marktauswertung von appJobber.

Aktionspreise am Regal sollen zum Kauf verleiten.

Rabatt ist keine Stadt in Marokko, sondern eines der wichtigsten Instrumente mit denen Händler Käufer anlocken und verführen können. Der wohlkalkulierte Nachlass auf den Listenpreis einer Ware setzt einen Kaufanreiz und kommt heute sowohl online als auch offline zum Einsatz. Meist als Prozentsatz angegeben dienen Rabatte sowohl der Neukundengewinnung, der Kundenbindung aber auch der Marktanteileroberung. Speziell im Einzelhandel kommen Rabatte regelmäßig zum Einsatz – wöchentliche Prospekte von Supermärkten und Discountern informieren Verbraucher sowohl über Aktionspreise, Sonderangebotswaren als auch über reduzierte Sortimentsartikel.

Preisaggressivität – wer kämpft mit?

Über die Plattform appJobber erfassen wir systematisch alle öffentlich kommunizierten Preisnachlässe im Einzelhandel und werten diese aus. Der relative Preisnachlass in Prozent wird dazu gemittelt, aufaddiert und verglichen. Die Grafik zeigt den relativen gemittelten Preisnachlass bei Aldi Nord, Aldi Süd, Alnatura, Denn’s Biomarkt, Kaufland, Lidl, Netto und Penny in der KW 44-47 2020.

Discounter reduzieren am meisten

Was sofort auffällt: ganz oben dabei ist Lidl. Der Discounter aus Neckarsulm vergibt mit leichten Schwankungen regelmäßig Preisnachlässe von bis zu 35 Prozent auf den regulären Preis. Das stimmt mit dem landläufigen Image dieses Discounters überein – bei Lidl gibt es die höchsten Rabatte und damit vermeintlich auch die günstigsten Preise.

Der Rabattkönig Lidl.

Bei Penny und Kaufland werden recht konstant meist etwa 30 Prozent Rabatt gewährt und die beiden Aldis liegen mit rund 25 Prozent knapp darunter. Auch hier wird dem Kunden kommuniziert: wir sind günstig, bei uns kannst du sparen. Mit diesen großzügigen Preisnachlässen locken alle Discounter Kunden in die Ladengeschäfte und spekulieren darauf, dass nicht nur die reduzierte Ware gekauft, sondern der Wocheneinkauf auch gleich mit gemacht wird – vielleicht sogar noch ergänzt um Sonderartikel.

Auch Bio-Supermärkte locken mit Rabatten

Die im Vergleich geringsten Rabatte gibt es bei Denn’s Biomarkt und Alnatura. Obwohl auch diese Biomärkte auf Rabatte zwischen 15 und 17 Prozent setzen, steht hier immer noch der nachhaltige und gesellschaftlich tragfähige Konsum im Vordergrund. Kunden im Biomarkt achten weniger auf den Preis als auf die Herkunft und die Produktionsbedingungen der Waren. Hier ist man gerne bereit, auch mal mehr zu bezahlen. Die eingesetzten Rabatte fungieren dennoch als Lockmittel – zum einen für Neukunden aber auch für aktive Biokäufer. Denn gerade bei hochpreisigen Bioprodukten macht sich ein Rabatt durchaus bemerkbar. Zudem gibt es auch zwischen den Bio-Supermärkten Konkurrenz und die großen Discounter setzen vermehrt auch auf eigene Bioangebote.

Führt ein hoher Rabatt wirklich zu einem günstigen Preis?

Ein hoher Rabatt suggeriert einen günstigen Preis, das Produkt erscheint billig, ein echtes Schnäppchen. Doch woher kommt der Ausgangspreis von dem rabattiert wird? Wer gibt diesen vor? Die Händler können diesen selbst festlegen (EVP: ehemaliger Endverbraucherpreis) – und entsprechend hoch ansetzen. So können diese einen hohen Rabatt geben und der neue Aktionspreis erscheint günstig. Eindeutiger wäre es, wenn der Rabatt von der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Produzenten gestrichen wird oder im Vergleich zum allgemeinen Marktpreis. Da dem Konsumenten somit oft die Referenzen fehlen, ob es das gleiche Produkt woanders auch regulär günstiger gibt, funktioniert die Strategie der Preisaggressivität. Rewe und Edeka veröffentlichen mittlerweile die Streichpreise zu Aktionsprodukten nicht mehr im Internet, damit fällt es dem Konsumenten schwerer hier einen objektiven Vergleich zu finden.

Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) am Regal als Vergleich zum Aktionspreis

Neugierig geworden? Wüssten Sie jetzt gerne, wie sich Ihre Produkte im Preiskampf schlagen und wo sie besonders angepriesen werden? Bei appJobber richten wir nach Ihren Wünschen ein Monitoring ein und können auch mit historischen Daten einen Blick auf die Strategie der Supermärkte und Discounter auf Ihre Produkte geben. Sprechen Sie uns an unter sales@appjobber.de oder https://appjobber.com/info/effiziente_preiserfassung_mit_der_crowd.

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